Sommerurlaub an der Ostsee

 

Man nehme Mama, Papa und drei Kinder, setzt die in ein Auto und das Abenteuer kann beginnen. So auch bei uns... der Sommerurlaub war schon ein Jahr vorher gebucht und bestätigt, das Mietauto reserviert und die Planung der Aktivitäten war in Arbeit.

Ehrlich, je näher der Urlaub kam, umso mehr hab ich mich gefreut. Richtig aufgeregt bin ich gewesen, denn das war unser erster, richtige Urlaub mit der ganzen Familie, seit Jahren.

 

Urlaub gab es auch vorher schon. Aber da waren wir immer bei der Familie. Entweder bei Oma in Niedersachsen, oder bei Oma in Thüringen.

Und dann ging es ab in die Sommerferien. Nun sind sechs Wochen doch recht lang um komplett Urlaub zunehmen. Aber Dank Elterzeit und Oma waren unsere Jungs gut versorgt, bis auch Mama endlich Urlaub hatte. Schnell noch einige Sachen genäht, damit auch ja alles fertig ist. Da hüpften die Strandponchos von der Maschine...am Ende haben wir die gar nicht gebraucht, das Wetter hat nicht mehr so sommerlich mitgespielt :)..., es folgten die Schlafshortys, und dann sprangen in letzter Minute noch die Kosmetiktäschchen "Susie" von der Nähma.

Eigentlich sind es von Dresden bis zur Ostsee nur 4,5 Stunden (laut Navi). Gebraucht haben wir 6 Stunden....denn trotz dessen, das wir nicht im direkten Ferienverkehr gestartet sind, gab es diverse Schwierigkeiten auf den Autobahnen, vorallem ab Berlin wurde es zeitweise anstrengend. Aber ich will mich nicht beklagen, es rollte die ganze Zeit, nur halt etwas langsamer...und ehrlich, so wirklich unter Zeitdruck standen wir nicht. Die Ferienwohnung konnten wir erst ab 16.00 Uhr beziehen. Also genügend Zeit für die Fahrt, mit vielen Pausen :)

Nach der "unendlich" langen Fahrt und dem Auspacken der Koffer, sind wir an den Strand gestürmt. Ein ordentliches "Lüftchen" wehte, aber das Wasser.... das Wasser war so schön warm, das gleich Socken und Hosen in den Sand fielen um sich den heranrollenden Wellen zu stellen. Am Ende war unser Jüngster komplett nass und die Püppi dem Wasser gegenüber sehr skeptisch :)

 

Wie schon erwähnt, das Wetter war nicht wirklich sommerlich gestimmt. Regen und Sonnenschein haben sich abgewechselt. Aber in der Ostsee schwimmen... das hat geklappt. Zwar nur Mama, Papa und die Jungs, aber immerhin. He, wir sind ja schließlich ja ans Meer gefahren um zu baden :)

Stundenlange Spaziergänge und einfach nur am Strand sitzen, haben unseren Tagesablauf geprägt. Das Rauschen der Wellen - einfach nur herrlich

 

Rostock, Warnemünde, Bad Doberan und Karls Erdbeerhof haben wir besucht und dort das Erlebnisdorf mit zahlreichen, kostenfreien Attraktionen unsicher gemacht. In Warnemünde hatten wir bei unserem zweiten Besuch großes Glück. Zwei riesige Kreuzfahrtschiffe lagen da grad vor Anker. Schon ganz schön gewaltig, wenn man keine zehn Meter davon entfernt steht und gen Himmel schaut....

Außergewöhnliche Namen für die Bewohner des Erlebnisdorfes
Außergewöhnliche Namen für die Bewohner des Erlebnisdorfes

Und dann sind wir unter die Schatzsucher gegangen. Auf der Suche nach "Hühnergöttern", Donnerkeilen und Bernstein haben wir so einige Stunden am Strand verbracht. Selbst unseren Kindern hat dieses "Nichtstun" gefallen. Der Kleine hat Steine ins Wasser befördert, die Jüngste versuchte selbige zu essen und der Große war voll Motivation endlich einen "Hühnergott" zu finden, das er jeden Stein genauer "unter die Lupe" nahm. Das absolute Highlight ist der kleine Seestern den wir zwischen all den Muscheln und Steinen entdeckt haben.

Zusammenfassend lässt sich sagen, es war ein wunderbarer Urlaub, eine atemberaubende Landschaft und ich würde jederzeit meine Familie wieder einpacken und ans Meer fahren :)

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